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doi:10.22028/D291-47939 | Titel: | (Alb-)Traumästhetik und gesellschaftliche Realität: Eine interkulturell vergleichende Untersuchung von Exiltexten afrikanischer und deutscher Autorinnen der Gegenwart. |
| VerfasserIn: | Waguena, Dissirama |
| Sprache: | Deutsch |
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Freie Schlagwörter: | Traumdarstellungen Trauma Erinnerung Exil Migration Weibliche Subjektivität Intersektionalität Narratologie Interkulturelle Literaturwissenschaft Postkoloniale Theorie Third Space Soziologische Traumtheorie |
| DDC-Sachgruppe: | 800 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft |
| Dokumenttyp: | Dissertation |
| Abstract: | Literarische Traumdarstellungen in Exil- und Migrationstexten afrikanischer und deutscher Autorinnen des 20. und 21. Jahrhunderts bilden den Gegenstand dieser Untersuchung. Die Arbeit analysiert Traumsequenzen, die Erfahrungen von Entwurzelung, Gewalt und Identitätsbruch abbilden. Sie verschieben narrative Zeitstrukturen und erzeugen Ambivalenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mittels eines interkulturellen Ansatzes (regards croisés) werden die literarischen Texte in dialogische Bezüge zueinander gesetzt. Als theoretische Grundlage dient Bernard Lahires soziologisches Traumverständnis, das Träume nicht als rein psychische Phänomene, sondern als Ausdrucksformen sozialer Praxis im Spannungsfeld von Macht, Geschlecht und Kultur begreift. Anhand narratologischer und kulturwissenschaftlicher Ansätze wird gezeigt, wie Traumsequenzen historische und politische Kontexte ästhetisch verarbeiten, individuelle Erinnerungen mit kollektiven Erfahrungen verknüpfen und weibliche Subjektivität im Exil ausgestalten.Literarische Traumdarstellungen in Exil- und Migrationstexten afrikanischer und deutscher Autorinnen des 20. und 21. Jahrhunderts bilden den Gegenstand dieser Untersuchung. Die Arbeit analysiert Traumsequenzen, die Erfahrungen von Entwurzelung, Gewalt und Identitätsbruch abbilden. Sie verschieben narrative Zeitstrukturen und erzeugen Ambivalenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mittels eines interkulturellen Ansatzes (regards croisés) werden die literarischen Texte in dialogische Bezüge zueinander gesetzt. Als theoretische Grundlage dient Bernard Lahires soziologisches Traumverständnis, das Träume nicht als rein psychische Phänomene, sondern als Ausdrucksformen sozialer Praxis im Spannungsfeld von Macht, Geschlecht und Kultur begreift. Anhand narratologischer und kulturwissenschaftlicher Ansätze wird gezeigt, wie Traumsequenzen historische und politische Kontexte ästhetisch verarbeiten, individuelle Erinnerungen mit kollektiven Erfahrungen verknüpfen und weibliche Subjektivität im Exil ausgestalten. |
| Link zu diesem Datensatz: | urn:nbn:de:bsz:291--ds-479392 hdl:20.500.11880/42030 http://dx.doi.org/10.22028/D291-47939 |
| Schriftenreihe: | Dissertationen aus der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes |
| Erstgutachter: | Weiershausen, Romana |
| Tag der mündlichen Prüfung: | 27-Mär-2026 |
| Datum des Eintrags: | 16-Jun-2026 |
| Drittmittel / Förderung: | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); Graduiertenförderung der Universität des Saarlandes (GradUS) |
| Fakultät: | P - Philosophische Fakultät |
| Fachrichtung: | P - Germanistik |
| Professur: | P - Prof. Dr. Romana Weiershausen |
| Sammlung: | SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes |
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